Kleintiere

Wir sind jeden Tag rundum die Uhr für Sie erreichbar.
Die schnelle medizinische Versorgung Ihres Tieres im Notfall ist uns wichtig!

Abnahme des Sachkundenachweises
Nachweis der Sachkunde von Hundehalterinnen/Hundehaltern
gem. § 11 Abs. 3 des Landeshundegesetz (LHundG) NRW
Die Haltung eines Hundes, der ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreicht (großer Hund), ist der zuständigen Behörde von der Halterin oder dem Halter anzuzeigen.

 

Große Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn die Halterin oder der Halter die
– erforderliche Sachunde und die
– Zuverlässigkeit besitzt,
– den Hund fälschungssicher mit einem Mikrochip gekennzeichnet und
– für den Hund eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat
– und dies gegenüber der zuständigen Behörfe nachweist.

 

Der Nachweis der Sachkunde kann auch durch die Sachkundebescheinigung einer oder eines anerkannten Sachverständigen, einer anerkannten sachverständigen Stelle oder von durch die Tierärztekammern benannten Tierärztinnen und Tierärzte erteilt werden.

 

Gerne können Sie bie uns den Sachkundenachweis erlangen.
Bitte sprechen Sie uns für weitere Informationen an.

Anästhesie

Für zahlreiche Untersuchungen und chirurgische Eingriffe sind Allgemeinnarkosen notwendig. In unserer Praxis wird die Narkose den jeweiligen Erkrankungen bzw. Operationen speziell angepasst. Damit halten wird die Belastung für unsere Patienten so gering wie möglich.

 

Alle Tiere werden mit einer Intubationsnarkose (direkt mit einem Schlauchsystem in die Luftröhre) und Sauerstoff/Luft/Isofluran operiert. Bei bestimmten Operationen wird zusätzlich die Atmung der Patienten unterstützt, bzw. vollständig vom Narkosegerät übernommen. Eine Unterkühlung der Tiere während einer Operation wird durch Lagerung auf einer Wärmematte verhindert.

 

Nach dem Eingriff kommen die Tiere in unseren Aufwachbereich, wo sie bis zum Erwachen aus der Narkose weiterhin engmaschig kontrolliert werden.

Bildgebende Diagnostik

Die Bildgebende Diagnostik unterstützt massgeblich bei der Aufarbeitung unklarer Krankheitsprozesse. Dazu stehen verschiedene Modalitäten modernster Technologie (digitales Röntgen und Ultraschall) zur Verfügung.

Ultraschall

  • Evaluation der abdominalen Organe und der beurteilbaren extrakardialen Thorax-Strukturen
  • Untersuchung von Sehnen und Bandapparat
  • Ophthalmologischer Ultraschall
  • Ultraschall- geführte Probenentnahme und Drainage

Röntgen

  • Studien des knöchernen Bewegungsapparates, Schädels, Brust- und Bauchraums
  • Kontrastmittelstudien zur Abklärung von gastrointestinalen Passagestörungen und Harnabsatzbeschwerden

Kardiologie

Untersuchung auf angeborene und erworbene Herzerkrankungen beim Kleintier mittels Echokardiographie. Diagnostik und Therapiebegleitung von betroffenen Tieren.

  • EKG
  • Echokardiographie
  • Evaluation der Narkosefähigkeit von Tieren
Chirurgie

1. Orthopädie

Die Orthopädie befasst sich mit Fehlbildungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Hierzu zählen beispielsweise degenerative Erkrankungen,  Tumorerkrankungen sowie die posttraumatische oder postoperative Rehabilitation.  In unserer Praxis wird ihr Tier bei  Bedarf ausführlich auf bestehende orthopädische Probleme untersucht und wenn notwendig geröntgt (hierfür ist meist eine kurze Narkose sinnvoll). Im weiteren werden wir mit Ihnen besprechen ob eine Therapie bei uns im Haus sinnvoll ist oder ob wir Sie mit Ihrem Tier an eine Klinik unseres Vertrauens zur weiteren Diagnostik und Versorgung weiterüberweisen.

 

2. Weichteilchirurgie

Der Begriff Weichteilchirurgie fasst alle Operationen am Körper zusammen, die nicht an den Knochen, Gelenken oder Zähnen durchgeführt werden. Die Methoden können vielfältig sein, und der Übergang zur Knochenchirurgie ist manchmal fließend. Neben den Standardoperationen bieten wir auch viele Spezialoperationen an. Die folgende Liste ermöglicht Ihnen einen kleinen Einblick in unser Repertoire:

Ohr

  • Othämatom
  • Amputationen

Mund-, Nasen- und Stirnhöhle

  • Gaumenspaltenoperationen
  • Trepanationen

Auge

  • Enukleation, Bulbusextirpation
  • Entropium
  • Ektropium
  • Corneanähte
  • Nickhautdrüsenvorfall

Abdomen, Urogenitaltrakt, Anus und Perineum

  • Gastrotomie, Gastropexie
  • Enterotomie, End-zu-End-Anastomosen
  • Torsio ventriculi (Magendrehung) und Volvolus
  • Splenektomie (Milzentfernung)
  • Analbeutelextirpation
  • Perinealtumoren, -fisteln und – Perinealhernien
  • Zystotomie

Geschlechtsapparat

  • Kastration männlicher und weiblicher Tiere inkl. Kryptorchismus
  • Mastektomie
  • Penisamputation und Urethrafisteln
  • Prostataoperationen (Prostatazysten, paraprostatische Zysten)
  • Pyometra
  • Sectio caesarea (Kaiserschnitt)

Haut- und Tumoroperationen

  • Entfernung kleiner und großflächiger Tumore
  • Rekonstruktionschirurgie
  • Zehen- und Gliedmaßenamputationen im Rahmen onkologischer Eingriffe

3. Zahnbehandlungen

Zahnerkrankungen sind ein häufiger Vorstellungsgrund in der Kleintiersprechstunde. Wir bieten neben einer klinisch-dentalen Untersuchung auch eine parodontologische Beratung und Therapie sowie allgemeine Zahngesundheitsprophylaxe an.

 

Parodontologie

 

Die Parodontitis ist nicht nur bei Menschen zu einer Volkskrankheit geworden. Auch viele Hunde leiden an dieser bakteriellen Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates zeigt.

 

Die Folgen einer Parodontitis ist ein Rückgang des entzündeten Zahnfleisches, in dessen Folge sich Zahnfleischtaschen bilden. Sie bieten den Krankheitserregern einen noch besseren Schutz und liefern Zahnwurzel, Zahnhaltegewebe und sogar den Kieferknochen den Erregern aus. Parodontitis führt im schlimmsten Fall zu Zahnverlust. Symptome der Parodontitis sind unter anderem Zahnfleischbluten, zurückgehendes Zahnfleisch, Mundgeruch, empfindliche und lockere Zähne.

 

Oft wird die Krankheit nicht beachtet, da sie meist schmerzfrei und dadurch unbemerkt verläuft.

 

Eine Früherkennung ist daher sehr wichtig, um die Folgen dieser Infektionskrankheit zu verhindern.

 

 

FORL (Feline odontoklastische resorptive Läsion) (früher auch neck lesions, Katzenkaries)

 

Feline odontoklastische resorptive Läsionen sind eine häufige, sehr schmerzhafte Erkrankung der Zähne bei Katzen.

 

Sie ist durch eine Entkalkung der Zahnsubstanz vor allem im Bereich der Zahnhalses durch körpereigene Zellen gekennzeichnet.

 

Die Ursache der FORL ist noch nicht endgültig geklärt.

 

Man unterscheidet derzeit drei Formen der felinen odontoklastischen resorptiven Läsionen. In allen Fällen ist die Zahnpulpa mit ihren Nervenfasern noch vital, weshalb diese Prozesse sehr schmerzhaft sind.

 

Daraus resultiert häufig eine verminderte Futteraufnahme, Kopfschütteln, Kopfschiefhaltung, Knirschen mit den Zähnen und übermäßige Zungenbewegungen. Eine vermehrte Speichelbildung kann ebenfalls auftreten. Manchmal wird Trockenfutter vor Feuchtfutter bevorzugt, da ersteres schnell im Ganzen abgeschluckt werden kann und chemisch weniger reizend auf die Läsionen wirkt.

Dermatologie

Wir beraten Sie bei allen Erkrankungen, die die Haut im weitesten Sinne betreffen. Dermatologische Untersuchungen, ggf. mit Probenentnahme, Ohrbehandlungen, Allergie-Diagnostik und –Therapie gehören ebenso zu unseren Aufgaben, wie die oft intensive Betreuung und Beratung vor und während des Behandlungsverlaufs.

Diagnostik und Therapie von Ohrenerkrankungen

  • Otoskopie
  • Gehörkanalspülungen
  • Biopsien, Entfernung von Polypen oder Fremdkörpern
  • Myringotomie
  • Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen der Ohrmuschel

Abklärungen und Therapie von Allergien

  • Futtermittelallergie (Diagnostik und individuelle Beratung zur Wahl der korrekten Eliminationsdiät)
  • Umweltallergie (serologische Abklärung)
  • Desensibilisierung

Dermatologische systemische Erkrankungen

  • Infektionskrankheiten
  • Hypersensitivitätsreaktionen
  • Immunbedingte Erkrankungen
  • Fellveränderungen/Zyklusstörungen (angeboren/erworben)

Lokale dermatologische Probleme

  • Krallen- und Pfotenveränderungen
  • Hyperpigmentierung, Hyperkeratose
  • Erkrankungen der Analbeutel
  • Erkrankungen der Augenlider
  • Hauttumore
Futterberatung

Was ist besser – Trocken- oder Feuchtfutter?

Feuchtfutter („Dosenfutter“, heute auch in Schalen oder Beuteln) enthält ca. 80% Feuchtigkeit. Dadurch nimmt das Tier viel Flüssigkeit zu sich, muss aber auch eine viel größere Menge fressen, um seinen Bedarf an Nährstoffen zu decken. Feuchtfutter ist in der Regel eiweißreicher, während Trockenfutter mehr Kohlenhydrate enthält.

Trockenfutter hat nur ca. 10% Feuchtigkeit und ist daher konzentrierter, so dass Ihr Tier eine viel geringere Futtermenge  braucht. Trockenfutter wird daher von vielen Besitzern als praktischer empfunden.

Hunde können mit Trocken- und Feuchtfutter gleich gut ernährt werden. Sie können das Futter nach Ihren und den Vorlieben Ihres Hundes auswählen. Auch eine Kombination von Feucht- und Trockenfutter ist möglich.

Katzen sollten zumindest teilweise mit Feuchtfutter ernährt werden. Einerseits sättigt es besser, andererseits können Sie so eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherstellen. Katzen können sehr gut auch nur mit Nassfutter ernährt werden, sie brauchen keine Kohlenhydrate. Feuchtfutter entspricht von der groben Nährstoffzusammensetzung mehr der natürlichen Nahrung.

 

Was sind Allein- und Ergänzungsfuttermittel?

Das Gesetz schreibt vor, dass ein Futtermittel entsprechend seinem Verwendungszweck deklariert werden muss.
Ein Alleinfutter muss demnach alle Nährstoffe enthalten, die das Tier täglich braucht – siehe Frage „Wie wähle ich das richtige Fertigfutter für mein Tier“.

Ergänzungsfuttermittel sind per Definition nicht zur alleinigen Fütterung geeignet. Sie enthalten nicht alle Nährstoffe in ausreichenden Mengen – insbesondere Mineralstoffe und Vitamine – und müssen daher mit anderen Futtermitteln kombiniert werden. Typische Ergänzungsfuttermittel sind z.B. reine Fleischdosen, welche mit Getreideflocken und einem Mineralfutter ergänzen werden müssen. Auch BARF- Mischungen und Leckerlis gehören zu den Ergänzungsfuttermitteln.

 

Wie wähle ich das richtige Fertigfutter für mein Tier?

Das Futter sollte der Tierart, dem Alter und Lebensstadium des Tieres entsprechen. Ein „Alleinfutter“ muss alle Nährstoffe enthalten, die das Tier täglich braucht. Versprechungen wie „hoher Fleischanteil“  „naturbelassen“ oder „ohne Zusatzstoffe“ sind keine entscheidenden Kriterien, da sie nichts über die Qualität der Zutaten oder den Nährstoffgehalt aussagen. Seriöse Hersteller halten sich an die gesetzlichen Bedingungen in der EU. Sie betreiben außerdem keine aggressive Werbung und verbreiten keine negativen Gerüchte über ihre Mitbewerber. Vor allem aber muss das Futter schmecken und gut vertragen werden!

 

Darf man Küchenreste verfüttern?

Es ist nicht schlimm, wenn man hin und wieder was vom Tisch füttert. Ein Hund sollte jedoch nicht ausschließlich von Essensresten ernährt werden, denn das führt langfristig zu Mangelerscheinungen. Bei hausgemachten Futterrationen ist die richtige Ergänzung mit Mineralstoffen und Vitaminen das Entscheidende. Einfacher und (meistens) sicherer bleibt diesbezüglich die Fütterung mit kommerziellem Futter.

 

Enthält kommerzielles Futter wirklich nur gesundheitsschädliche Abfälle?

Nein, das stimmt sicher nicht. Es gibt strenge gesetzliche Regelungen, die vorschreiben, was zu Hunde- und Katzenfutter verarbeitet werden darf und was nicht. So dürfen nur Teile von Tieren verwendet werden, die auch für den menschlichen Genuss tauglich wären. Das Futter darf die Gesundheit des Tieres nicht gefährden. Es stimmt aber, dass unsere Hunde- und Katzen Resteverwerter der Nahrungsmittelherstellung sind. Was für den menschlichen Verzehr nicht geeignet ist (qualitativ aber hierzu tauglich wäre), kann zu Hundefutter verarbeitet werden. Dazu zählen z.B. Knorpel, Innereien und Getreidereste. Vor allem Innereien sind hochwertige Futtermittel und daher in dem Sinne kein Abfall. Viele „Reste“ werden auch zu Kauartikeln verarbeitet wie z.B. Schweineohren oder Ochsenziemer.

 

Sind Zusatzstoffe schädlich?

Alle Zusatzstoffe müssen einem sehr umfangreichen und aufwendigen Zulassungsverfahren unterzogen werden, bevor sie in Tierfutter verwendet werden dürfen. So wird sich gestellt, dass sie nicht gesundheitsschädlich sind.

Unter die Zusatzstoffe fallen übrigens nicht nur technologische Hilfsmittel (wie z.B. Konservierungsstoffe), sondern auch Spurenelemente und Vitamine (=ernährungsphysiologische Zusatzstoffe), die für das Tier lebenswichtig sind, und die einem Alleinfutter zugesetzt werden müssen, damit es eine vollwertige Nahrung ist.

 

Enthalten Fertigfutter Suchtstoffe?

Natürlich nicht. Richtig ist aber, dass in Fertigfutter Aromastoffe wie Leberextrakt oder tierische Fette verwendet werden. Diese machen das Futter schmackhafter.Was lecker riecht, macht Hunden Appetit, aber im medizinischen Sinne keinesfalls süchtig.

 

Stimmt es, dass Weizen Allergien auslöst?

Allergien durch Futter werden bei Hunden recht oft vermutet: es ist allerdings schwierig, eine echte Futterallergie nachzuweisen. Weizen ist dabei nicht häufiger der Auslöser als andere Inhaltsstoffe. Es sind vor allem Eiweiße aus z.B. Geflügel-, Rind- oder Lammfleisch, aber auch aus Milchprodukten, auf die Hunde mit Juckreiz, Hautproblemen und Durchfall reagieren.

 

Worauf muss ich achten, wenn ich das Futter selbst zubereiten möchte?

Vor allem muss das Futter ausgewogen sein und alle nötigen Nährstoffe enthalten, damit Ihr Tier nicht mangelernährt ist. Kenntnisse über den Nährstoffbedarf und die Zusammensetzung der Futtermittel sind hierfür Grundvoraussetzung. Man muss die verschiedenen Futtermittel sinnvoll miteinander kombinieren bzw. die Ration mit einem passenden Mineralfutter ergänzen. Rezepte, die Sie im Internet und in Büchern oder Zeitschriften finden, sind leider nicht immer ausgewogen.
Selbstverständlich dürfen keine schädlichen oder gar giftigen Zutaten verwendet werden.

 

Ist Rohfütterung (‚BARF‘) wirklich gesünder?

BARF bedeutet Bone and Raw Food oder Biologisch artgerechtes Futter. Es ist ein aktueller Trend in der Fütterung von Hunden und Katzen, der sich an der Ernährung der wilden Vorfahren (Wolf, Wildkatze) orientiert. Man sollte aber bedenken, dass sich unsere Haustiere im Lauf der Evolution an das Leben mit dem Menschen angepasst haben und unter ganz anderen Bedingungen leben als ihre wilden Vorfahren. Sogar genetisch gesehen haben sie sich wie auhc der Mensch an eine stärkereiche Ernährung angepasst. Man sollte Barfen daher nicht zu sehr ideologisieren, wie es leider oft der Fall ist. Für viele, aber eben nicht für jeden Hund und jeden Besitzer ist Barfen die beste Fütterungsform.

 

Welche Risiken gibt es beim BARFen?

BARFen birgt vor allem zwei Risiken, die man überdenken muss:

1.) Hygienemängel. Durch rohes Fleisch können eine Vielzahl von Krankheitserregern übertragen werden: Bakterien (Salmonellen, E. Coli, Campylobacter, EHEC,…), Parasitenlarven (Bandwürmer…), Einzeller (Toxoplasmen…), Viren. Diese Krankheitserreger können nicht nur die Gesundheit Ihres Tieres, sondern auch Ihre eigene gefährden.
Besonders gefährdet sind Kleinkinder, Schwangere, Senioren und chronisch Kranke. Hier muss man besonders aufpassen oder das Fleisch lieber kochen.

2.) Fehlversorgung mit Nährstoffen. Die Erfahrung zeigt, dass die Mehrzahl der Barfrezepte nicht bedarfsgerecht ist und Fehl- sowie Mangelernährung sehr häufig vorkommen. Besonders gefährdet sind Hunde im Wachstum und Zuchthündinnen. Man darf hier nicht dem Irrglauben unterliegen, dass eine vermeintlich natürliche Ernährung nicht auch den gleichen Anspruch an die Nährstoffgehalte wie andere Fütterungsformen hat.

 

Brauchen Hunde einen Fastentag?

Fasten ist sicher nicht schädlich, bringt aber auch keine gesundheitlichen Vorteile für den Hund. Zur Vermeidung von Übergewicht sind die richtige Futtermenge und ausreichend Bewegung wichtiger.

 

Sollte ich meinem Hund die Zähne putzen?

Das hängt ein bisschen von der Rasse ab. Bei Hunden mit einer langen Schnauze stehen die Zähne meist korrekt im Ober-und Unterkiefer. Da muss man nicht putzen. Anders bei kurzschnäuzigen Rassen wie zum Beispiel Möpsen oder Pekinesen. Ihre Kiefer sind verkürzt, die Zähne haben weniger Platz und sind häufig krumm und schief. Bei diesen Hunden ist es sinnvoll regelmäßig zu putzen, um die Bildung von Zahnstein und Entzündungen zu verhindern.

 

Mein Tier ist krank. Muss es unbedingt ein Diätfutter vom Tierarzt sein?

Die Diätfuttermittel, also vereinfacht gesagt, die Futtermittel für kranke Tiere, unterliegen einer eigenen EU-Richtlinie. Diese stellt sicher, dass die Voraussetzungen eingehalten werden, die ein Tier mit einer Erkrankung braucht. Sie enthalten spezielle Zutaten und eine ausführliche Deklaration. Diätfutter vom Tierarzt erfüllen diese Kriterien.

Angebliche „Diätfutter“ aus dem Supermarkt oder Zoogeschäft hingegen entsprechen diesen Vorgaben nicht immer. Halten Sie deswegen immer Rücksprache mit ihrem betreuenden Tierarzt oder mit gerne mir, wenn Sie ein anderes als das verschriebene Diätfutter geben möchten oder das Futter lieber selbst zubereiten möchten.

Hausbesuche nach Absprache

Gerne führen wir auch Hausbesuche nach telefonischer Absprache durch. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es die kleintierärztliche Besetzung nicht zu jedem Zeitpunkt ermöglicht zu Ihnen nach Hause zu kommen. Trotzdem sprechen wir dann gerne über alternative Möglichkeiten.

Wir weisen aber darauf hin, dass die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten
bei Hausbesuchen begrenzt sind, so dass häufig eine weitere Untersuchung in der Praxis
notwendig wird.

 

Notfallmäßige Hausbesuche sind in der Regel allerdings nicht möglich.

 

Hausbesuche werden nach der GOT berechnet.

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Hausbesuche nicht für Neukunden möglich sind.

Heimtiere

Die medizinische Versorgung von Kleinsäugern (Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchilla, Degu, Ratten, Mäuse, Hamster, Frettchen) nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Eine wichtige Aufgabe ist die Beratung der Besitzer zu Fragen der Haltung und der medizinischen Prophylaxe, wie z.B.  Ernährung, Kastration oder Impfungen.

 

Gerade Kaninchen und Meerschweinchen haben oft Zahnfehlstellungen, die regelmäßig kontrolliert und korrigiert werden sollten. Ursachen für solche Zahnprobleme können sowohl bei der Fütterung liegen als auch angeboren sein. Eine Korrektur der Zähne sollte wenn möglich unter Sedation erfolgen, um eine optimale Behandlung gewährleisten zu können. Ein ebenfalls häufiges Problem sind Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts wie Durchfall oder Verstopfung. Hier ist ein schnelles Eingreifen nötig, da der Verdauungstrakt dieser Tiere sehr empfindlich ist. Unbehandelt können solche Probleme zu Aufgasungen des Darms und im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führen.

 

Auch bei den kleinen Heimtieren können  ausführliche diagnostische oder therapeutische Maßnahmen bis hin zu chirurgischen Eingriffen und stationärer Aufnahme mit Intensivbetreuung durchgeführt werden.

 

Chirurgische Eingriffe bei Kleinsäugern erstrecken sich von der Kastration bis hin zu Weichteiloperationen (z.B. Entfernen von Blasensteinen, Tumore).
Gängige Eingriffe sind die Kastration männlicher Tiere, die Entfernung von Tumoren bei Ratten und Meerschweinchen, die operative Versorgung von Darmverschlüssen bei Kaninchen und Frettchen. Jedoch spielt die Kastration von weiblichen Tieren vor allem beim Kaninchen eine zunehmende Rolle zur Vorbeugung von Erkrankungen der Gebärmutter und auch zur Therapie von Verhaltensproblemen. Daher empfehlen wir diesen Eingriff ab einem Alter von 6-8 Monaten.
Durch moderne Anästhesiemethoden (vollständig antagonisierbare Injektionsnarkose, Inhalationsnarkosen) wird das bis dato kritische Narkoserisiko deutlich minimiert. Die Heimtierpatienten werden genauso wie Hunde oder Katzen während der Narkosen aufwändig überwacht.

Impfungen / Reiseberatung
Innere Medizin

Der Aufgabenbereich der Internistik ist breit gefächert. Durch eine eingehende Erhebung des Vorberichts und eine allgemeine Untersuchung verschaffen wir uns einen Überblick über den Fall. Verdachtsdiagnosen werden durch weiterführende Diagnostik (wie Blutuntersuchungen, bildgebende Verfahren oder Endoskopie) erhärtet und eine geeignete Therapie wird unterbreitet.

 

Allgemeine Innere Medizin

  • Abklärung von komplexen internistischen Erkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Magen- Darm- Erkrankungen
  • Harnwegserkrankungen

Laboruntersuchungen und Interpretation

  • Blutuntersuchungen
  • Urinanalyse
  • Knochenmarksuntersuchungen
  • Hormonelle Stimulations- und Suppressions- Tests
  • Interpretation von Zytologie- und Biopsieresultaten und Beratung bezüglich weiterer Abklärung und Therapie

Onkologie

  • Abklärung und Beratung bei tumorösen Erkrankungen
  • Probengewinnung (Zytologie oder Biopsie) von diversen Knoten und Massen
  • Interpretation von Resultaten und Beratung bezüglich weiterer Abklärung und Biopsie

Endokrinologie

  • Klinische und labordiagnostische Aufarbeitung und Therapie- Einstellung und Begleitung von Patienten mit Erkrankungen der Nebennieren, der Schilddrüse und Nebenschilddrüse oder der exokrinen und endokrinen Bauchspeicheldrüse

Infektiologie

  • Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von viralen, bakteriellen, parasitären und protozoischen Infektionen

Endoskopie

  • Inklusive Biopsieentnahmen
  • Rhinoskopie
  • Tracheoskopie
  • Bronchoskopie mit bronchoalveolärer Lavage
  • Gastroduodenoskopie
  • Entfernung von Fremdkörper im Ösophagus/Magen
  • Colonoskopie inkl. Vorbereitung

Weiteres

  • Blutdruckmessung
  • Telefonische Konsultation zu Medikamentendosierung, Medikamentenanpassung oder allgemeinen Fachfragen
  • Stationäre Aufnahme von Patienten
Kardiologie

Die Kardiologie klärt angeborene und erworbene Herzerkrankungen beim Kleintier ab. Wir bieten Diagnostik und Therapiebegleitung von betroffenen Tieren in unserer Praxis an.

 

Zur Abklärung von kardiologischen Fragestellungen bieten wir folgende Untersuchungen an:

  • Röntgenaufnahmen des Brustkorbes in mindestens 2 Ebenen
  • Echokardiographie inklusive EKG
  • Evaluation der Narkosefähigkeit von Tieren
Labordiagnostik

Um einen 24-Stunden-Notdienst für unsere Patienten zu gewährleisten, ist ein jederzeit verfügbares Labor unumgänglich. Wir bieten eine Vielzahl labordiagnostischer Untersuchungen an, die nicht nur im Notfall, sondern auch routinemäßig durchgeführt werden.
Dazu gehören beispielsweise:

  • Untersuchung des Urinstatus incl. Urinsediment
  • Kotuntersuchung: Nativ, Flotations-, Auswanderungsverfahren
  • Hämatologie:
    großes Blutbild incl. Differentialblutbild
    Gerinnungsdiagnostik
    Klinische Chemie: Elektrolyte, Leberenzyme, Nierenwerte,
    Gesamteiweiß, Albumin, Glukose
    Ammoniak
  • FeLV- und FIV-Schnelltest (ELISA)
  • Parvovirusschnellnachweis
  • Zytologie

Hierdurch ist die optimale Versorgung unserer Patienten sichergestellt.
Darüberhinaus arbeiten wir, je nach Fragestellung, mit verschiedenen Laboratorien zusammen. Die Proben werden täglich vom Kurierdienst abgeholt, sodass ein schnelles Ergebnis gewährleistet ist.

Onkologie

Tumore gewinnen leider auch bei Hund und Katze immer mehr an Bedeutung.

 

Nach der klinischen Untersuchung können Neoplasien durch verschiedene bildgebende Verfahren dargestellt werden (zB. Röntgen, Ultraschall).

 

Für die Prognose und Behandlungsplanung ist es wichtig zu wissen, um was für einen Tumor es sich handelt, ob gut- oder bösartig, wie das biologische Verhalten des Tumors ist und ob bereits Metastasen vorliegen. Bei vielen Zubildungen kann durch eine zytologische Untersuchung der Tumortyp und den Grad der Bösartigkeit (Dignität) bestimmt werden. Die Proben werden in der Regel ohne Narkose durch Feinnadelsapiration oder Biopsie gewonnen.

 

Weitere labordiagnostische Untersuchungen (Blutbild etc.) können darüber hinaus oft weitere hilfreiche Hinweise liefern. Metastasensuche bzw. -ausschluss erfolgt im Anschluss durch röntgenologische sowie Ultraschalluntersuchung. Die regionären Lymphknoten werden durch Punktion ebenfalls zytologisch untersucht. Therapeutisch bieten wir Ihnen je nach Tumor neben der chirurgischen Entfernung auch chemotherapeutische Behandlungen an.

 

An erster Stelle steht für uns dabei die Lebensqualität des Patienten.

Ophthalmologie

Krankheiten des Auges und der Augenumgebung sind relativ häufig bei Hunden und Katzen anzutreffen. Neben Verletzungen kommen oftmals Bindehautentzündungen oder Hornhauterkrankungen in Betracht. Nicht selten sind die Augen auch im Rahmen von Systemerkrankungen betroffen, teilweise sogar als einzig sichtbares Zeichen einer Erkrankung.
Wir führen die Untersuchung des Auges und der Augenumgebung durch.

 

Chirurgische Eingriffe an den Lidern und am Auge sowie gegebenenfalls weiterführende bildgebende Verfahren komplettieren unser Angebot.

Physiotherapie/Chiropraktik

Physiotherapie
Unter Physiotherapie versteht man verschiedene Formen der Krankengymnastik. Sie trägt speziell bei Hunden und Katzen zum Schmerzabbau, Mobilisierung, Kräftigung, Entspannung und zur allgemeinen Fitness bei. Sie soll die Mobilität der Gelenke und Gliedmaßen wieder erhöhen und durch Lösung von Verklebungen und Verspannungen einen Beitrag zur schmerzfreien Bewegung leisten. Schädigungen durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur verursachen häufig erhebliche Schmerzen.

 

Diese Schäden können nur durch gezielte Kräftigung der Muskulatur behoben werden. Aus diesem Grunde ist die medizinische Trainingstherapie sehr wichtig.

 

Sie unterstützt den Heilungserfolg anderer Behandlungsmethoden und verbessert das physische und subjektive Wohlbefinden unserer Haustiere.

 

Einsatzgebiete sind bei uns vor allem in der postoperative Rekonvaleszenz (Heilungsprozess),  bei Verletzung der Skelettmuskulatur z. B. Stauchungen, Zerrungen, bei Bandscheibenerkrankungen, Schmerz und Lähmung, bei diversen Lahmheitsbildern und  in der Schmerztherapie.

 

Chiropraktik
Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode, die bei vielen Gesundheitsproblemen eingesetzt werden kann. Sie stellt die Gelenkbeweglichkeit der Wirbelsäule wieder her und ermöglicht so dem Tier sein volles Leistungspotential zu nutzen. Zudem ist eine Behandlung zur Gesundheitsvorsorge möglich, zur Steigerung der Lebensqualität von alten Tieren oder eine begleitende Behandlung bei Gliedmaßenerkrankungen, die die Heilung unterstützt und sekundär auftretende Rückenprobleme verhindert.

stationäre Unterbringung

Für unsere Patienten haben wir eine Station eingerichtet.

 

Damit sich Ihr Tier während seines Aufenthaltes bei uns wohlfühlt, sind  je nach Größe des Tieres unterschiedlich große Boxen vorhanden.

 

Selbstverständlich können Sie persönliche Dinge, wie Decken, Spielzeug etc. bei Ihrem Tier lassen. Da wir aber die Boxen täglich, teils mehrfach, komplett reinigen, kommen evtl. diese Dinge mit in die Reinigung. Wir können daher leider keine Haftung übernehmen.
Unsere Helfer betreuen Ihren Schützling rund um die Uhr. Je nach Grund der stationären Aufnahme wird Ihr Tier mit notwendigen Medikamenten und  Infusionen versorgt.

 

Die Tiere bekommen mehrmals täglich  frisches Wasser angeboten und individuell auf die Erkrankung abgestimmtes Futter.

 

Je nach Gesundheitszustand führen unsere Tiermedizinischen Fachangestellten die Hunde mehrmals täglich aus.

 

Alle Boxen werden mehrmals täglich sorgfältig gereinigt und desinfiziert.

Zahnheilkunde

Zahnerkrankungen sind ein häufiger Vorstellungsgrund in der Kleintiersprechstunde. Wir bieten neben einer klinisch-dentalen Untersuchung auch eine parodontologische Beratung und Therapie sowie allgemeine Zahngesundheitsprophylaxe an.

Gesa Janssen - Tierarzt Büren - FGS Christina Röhling Tierarzt Büren - FGS Thomas Nolte - Tierarzt Büren - FGS

Mariel Matyschok - Tierärzte Team FGS in Büren